OLIVENÖLRAVIOLI MIT PISTAZIEN-APRIKOSEN-FÜLLUNG

IMG_0990Ich liebe Olivenöl. Am liebsten ganz pur und nur mit krossem Weißbrot. Vielleicht noch etwas kristallknackiges Fleur de Sel dazu, tunken, genießen – die pure Glückseligkeit!

Ich liebe aber auch Süßes. Kekse, Kuchen…

Und jetzt soll beides zusammenkommen. Und zwar für Olivenölravioli mit Pistazien-Aprikosen-Füllung.

 Zum Rezept von Annik Wecker aus ihrem Buch Kleine süße Sachen – Cookies, Mini-Kuchen, Plätzchen bin ich über die tolle Seite valentinas-kochbuch.de gekommen. Ein Besuch dieser Seite lohnt sich in jedem Fall – für Kochbuchfanatiker, Rezeptsucher, Ausprobierer und kulinarisch Interessierte.

Ich habe lediglich die vorgeschlagene gemahlene Vanille durch das Mark einer halben frischen Schote ersetzt, ansonsten habe ich mich an alle Vorgaben des Rezeptes gehalten.

Olivenöl und süß – da bin ich allerdings doch noch skeptisch, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und feige sein war noch nie meine Stärke, also – los geht es!

Erst einmal ein Ei und 100g Zucker weiß-schaumig aufschlagen. Kein Problem. Seit das Christkind mir meine absolute Wunsch-Küchenmaschine gebracht hat, liebe ich diese Rezeptanweisung, weil sich das Ergebnis quasi von selber einstellt, ohne, dass nachher einen tonnenschwerer, halb taub-geschlagener Arm an mir dran hängt.. Einen Viertel-Teelöffel Salz dazu, 50g gemahlene Mandeln, das Mark einer halben Vanilleschote und – jetzt kommt’s!- 100ml Olivenöl.

Zum Schluss 220g Mehl darübersieben, zu einer Teigkugel formen und eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Natürlich nicht, ohne vorher ein Stückchen zu probieren.

Schmeckt gut. Süß, leicht salzig und auch irgendwie herzhaft. Das Öl ist deutlich schmeckbar.

In der Zwischenzeit 20g Puderzucker mit 50g angerösteten Pistazien und 60g getrockneten (ungeschwefelten, ist ja klar) Aprikosen im Blitzhacker zu einer Paste mahlen und den Ofen auf 180°C vorheizen.

Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank holen, dünn ausrollen und Kreise mit ca 6 cm Durchmesser ausstechen. Insgesamt ungefähr 50 Stück. Jeweils eine Teighälfte mit einer gut Haselnuss-großen, etwas flach gedrückten Aprikosen-Pistazien-Masse-Kugel belegen – klebt, wie Sau! – einen anderen Teigkreis darüberlegen, festdrücken.

Ein Ei verquirlen und alle Teigdeckel damit bepinseln. Gehackte Pistazien darüberstreuen und ab in den Ofen damit.

Nach 13 bis 15 Minuten kommen alle süßen Ravioli gesund gebräunt aus ihrem Ofen-Urlaub, die Küche duftet und ich würde am liebsten sofort probieren, aber bevor ich meine Neugier stille – erstmal alles abkühlen lassen.

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Tick, tack, tick, tack. So, jetzt aber. Ich bin gespannt, ob man das Olivenöl noch deutlich rausschmeckt.

Hmmmmm, nein, das kann man wirklich gar nicht sagen. Dafür sind die Plätzchen schön knusprig, schmecken eben nicht buttrig, aber auch gar nicht speziell olivenölig. Die Füllung ist süß, aber gerade in Kombination mit dem eher herzhaften Teig sehr lecker. Und die kleinen goldbraunen Plätzchen sehen wirklich wunderschön aus – da wird sich der ein oder andere über ein hübsches Mitbringsel freuen. Ich bin sehr zufrieden!

FAZIT: Absolut empfehlenswert.

Dieser Beitrag wurde am 7. April 2013 um 17:55 veröffentlicht. Er wurde unter Uncategorized abgelegt und ist mit , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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